

Gestützt auf Erkenntnisse von Hirnforschern entwickelten Sozial- und Motivationspsychologen die Theorie von der Selbstkongruenz:
Ein Mensch in Übereinstimmung mit seinem Selbst hebt sich in Verhalten und Ausstrahlung positiv von einem Individuum ab, dem dieser Selbstkontakt fehlt.
Diese Authentizität ist danach mit zahlreichen positiven Zügen verbunden, etwa Selbstverantwortung, Selbstsicherheit, Präsenz, Ausstrahlung, Spontaneität, Glaubwürdigkeit und Handlungsfreude.
Die Region, in der sich implizite, selbst bestimmte Motive bemerkbar machen, werden von unterschiedlichen Forschern unterschiedlich benannt: Unbewusstes Selbst, implizites Selbst, überbewusste Intelligenz, Extensionsgedächtnis. Im Kontext unserer Arbeit sprechen wir von der inneren Stimme, die den Menschen zur Stimmigkeit mit sich selbst anleitet, zur eben benannten Selbstkongruenz.
Neben existenziellen Bedürfnissen wie Essen und sozialer Bindung wirkt aus dieser Region ebenso das Bedürfnis nach Leistung. Es ist das Bedürfnis nach einer Betätigung, einem Wirken, bei dem Menschen Spuren in der Welt hinterlassen, bei der sie physisch, mental, sozial/emotional und spirituell gefordert sind und zwar weder überfordert noch unterfordert.
Durch den Dialog des bewussten „ICH“ mit dieser inneren Stimme können die impliziten Motive explizit gemacht werden und in die bewusste Persönlichkeit integriert werden. Dies eröffnet und aktiviert enorme Ressourcen für energiereiche Handlungen und zielgerichtete Lebensgestaltung.
